15.06.2017
Newsletter Juni 2017

Liebe Mitglieder,
liebe Interessierte,

der Kirchentag liegt hinter uns und wir können kurz verschnaufen! Drei intensive Tage haben wir in unserer Halle „Begegnungsort Willkommenskultur“ verbracht. Einige Eindrücke finden Sie in diesem Newsletter.

Im Juni werden wir mit einem Infostand beim Flüchtlingssymposium der Evangelischen Akademie vertreten sein und wir laden Sie an dieser Stelle ein, unserem Gottesdienst am 23.06. für die Toten an den EU-Grenzen beizuwohnen.

Mit freundlichen Grüßen aus der Geschäftsstelle,
Hannah Reckhaus-Le Treut,
Feride Berisha und
Irem Nur Yildiz (Freiwillige)

 

 

Kirchenasyle in Berlin und Brandenburg, Stand 09.06.2017

Berlin: Wir wissen zurzeit von 25 Kirchenasylen mit mindestens 48 Personen, davon sind 15 Kinder.

Brandenburg: Wir wissen zurzeit von 43 Kirchenasylen mit mindestens 74 Personen, davon sind 17 Kinder.

 

 

Wanderausstellung “Kinder spielen überall” – jetzt ausleihbar!

KinderaufderFluchtPostkarte

Der Fotograf Tim Lüddemann bereiste 2015/2016 die Balkanroute, über die in dieser Zeit tausende Menschen Schutz in der EU suchten. Dabei porträtierte er auch Kinder, die trotz ihrer unvorstellbar schwierigen Situation das Spielen nicht verlernt hatten. 

Die Ausstellung „Kinder spielen überall“ kann ab sofort kostenlos bei Asyl in der Kirche Berlin e.V. ausgeliehen werden. Lediglich der Transport muss übernommen werden.

Sie haben Interesse? Auf unserer Homepage finden Sie alle Informationen!

Lesen Sie hier mehr

Bischof Dr. Markus Dröge über Kirchenasyl

2017 So sieht s der Bischof-page-001Zum Lesen bitte auf das Bild klicken!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Presseerklärung zum Weltkindertag, 01. Juni 2017

borderline europe – Menschenrechte ohne Grenzen e.V., Berlin,
Asyl in der Kirche Berlin e.V.,
XENION – psychisch soziale Hilfe für politisch Verfolgte e.V. Berlin und
International Humanitarian Initiative Foundation, Warschau

Garantierter Zugang zum Asylverfahren an EU-Grenzen
Keine Inhaftierung von minderjährigen Geflüchteten!

Seit über fünf Jahren arbeiten deutsche und polnische NGOs für eine menschliche europäische Flüchtlingspolitik. Zum Weltkindertag 2017 trafen sie sich zu einem gemeinsamen Besuch an der EU-Außengrenze in Terespol (Polen) und Brest (Weißrussland). Anschließend erklären sie auf einer Pressekonferenz in Warschau:

Zum Weltkindertag 2017 beklagen wir die nicht länger hinnehmbaren Verschärfungen für Asylsuchende in Polen als auch in Deutschland:

  • Grenzen sind geschlossen,
  • Minderjährige werden inhaftiert,
  • die Arbeit von NGOs wird begrenzt und ignoriert,
  • Abschiebungszahlen steigen.

„Dass minderjährige Geflüchtete in geschlossenen Einrichtungen untergebracht werden widerspricht dem Kindeswohl und der UN-Kinderrechtskonvention“, sagt das Vorstandsmitglied von borderline-europe e.V., Harald Glöde.

„Alle Rückführungen von Geflüchteten im Dublin-Verfahren nach Polen muss deshalb sofort gestoppt werden, weil viele der Rückgeschobenen – einschließlich von Kindern – für eine lange Zeit inhaftiert werden, manchmal bis zu einem Jahr“, ergänzt Doro Bruch von XENION.

Deutschland und Polen tragen eine gemeinsame Verantwortung für die Situation an der europäischen Ostgrenze. „Die Schutzsuchenden können auch dann an der Ostgrenze kein Asyl beantragen, wenn es sich um traumatisierte Kinder, Opfer von Folter oder von Menschenrechtsverletzungen handelt“, sagt Maria Ksiazak von der International Humanitarian Initiative Foundation. Das widerspricht der Genfer Flüchtlingskonvention. Jede und jeder Verfolgte hat das Recht auf internationalen Schutz.

„Eine auf christlichen Werten basierende Politik in Europa muss sich an der Mitmenschlichkeit orientieren. Dazu zählt der uneingeschränkte Schutz von Kindern und Schutzbedürftigen in Deutschland und in Polen,“ sagt Pfarrer Bernhard Fricke von Asyl in der Kirche e.V.
Gemeinsam fordern deutsche und polnische NGOs:

Garantierter und sicherer Zugang zum Asylverfahren an den EU Grenzen!
Keine Inhaftierung von Asylsuchenden, speziell von Minderjährigen und vulnerablen Geflüchteten!
Stopp der Dublin-Rückführungen nach Polen!

„Dinner International“ in der Flüchtlingskirche

Wöchentlich findet in der Flüchtlingskirche in Berlin Kreuzberg ein Internationales Dinner statt. Immer dienstags treffen sich Geflüchtete und BerlinerInnen zum gemeinsamem Kochen, Essen, Musizieren und Tanzen.

Unsere Freiwillige, Irem Nur Yildiz, war am 02. Mai vor Ort und war begeistert von der tollen Atmosphäre und dem leckeren Essen:

Manchmal kommen 20 Personen, manchmal besuchen bis zu 50 Personen das Internationale Dinner in der Flüchtlingskirche. Jede Woche wird ein anderes Rezept aus einem anderen Land ausprobiert. Diesmal gibt es einen afghanischen Abend: Mit leckerem Essen, toller Live-Musik, viel Tanz und netten Leuten.

Heute Abend kochen zwei Frauen aus Afghanistan, die schon viel Erfahrung im Catering für große Veranstaltungen haben. Man merkt die Routine: Sie schneiden Gemüse, rühren im Reis herum, probieren die Sauce für die Kartoffeln– und nach zwei Stunden steht das Essen wunderbar angerichtet für rund 30 Gäste auf einem großen Buffettisch!

Während die brillanten afghanischen Köchinnen in der Küche ihr Handwerk verrichtet haben, hatte ich die Chance mit denjenigen ins Gespräch zu kommen, die das Internationale Dinner besuchen. Es gibt junge Geflüchtete mit denen ich ins Gespräch komme und die mir sagen, dass der Abend eine gute Gelegenheit ist, um ihr Deutsch zu üben. Ich sehe eine Berlinerin, die in einer Ecke des Saals einigen Geflüchteten bei den Hausaufgaben hilft.

Kinder spielen zwischen den Tischen, traditionelle afghanische Musik wird live gespielt und man wird zum Tanz aufgefordert – es ist eine lockere Stimmung, die hier in der Kirche herrscht.

Die Menschen hier verbringen einen unbeschwerten Abend, haben Spaß am Beisammensein, an der Begegnung mit Menschen aus verschiedenen Kulturen und sind sehr offen gegenüber ihren Mitmenschen. Ich konnte mit vielen reden, sie haben mir ihre Geschichte erzählt, wir haben uns über viele Dinge unterhalten können.

Nach dem wunderbaren Essen erzählt mir ein kleiner Junge, dass er einmal ein berühmter Maler werden möchte – während er mir gleichzeitig den Namen des afghanischen Essens auf ein Stück Papier schreibt, dass wir heute gegessen haben.

Und alle, die sich selber einmal im Kochen eines afghanischen Gerichts ausprobieren möchten, finden hier das Rezept.

Guten Appetit!

Irem Nur Yildiz, Mai 2017

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Flüchtlingskirche Berlin: http://www.fluechtlingskirche.de/kontakt

 

International DinnerFoto: Irem Nur Yildiz

 

 Sereschk Polo mit Salat Shiraz für 5 Personen
Hähnchen
1Stk.
Hähnchen
2TL
Kurkuma
  Salz
Tahdig
4Ta
Basmati-Reis
  Pfeffer
2Ta
Berberitzen
4EL
Zucker
0,25TL
Safran gerieben
3EL
Butter
Salat Shiraz
5Stk.
Rispen-Tomaten
1Stk.
Gurke
1gr.
Zwiebel rot
1Stk.
Knoblauchzehe
1EL
Pfefferminze
2EL
Olivenöl
4EL
Limettensaft
  Salz
  Pfeffer
– Hähnchen
1 Hähnchenstücke mit Salz, Pfeffer und Kurkuma einreiben, in heißem Öl rundum goldbraun braten.
 – Tahdig
2 1 Liter leicht gesalzenes Wasser im Topf zum Kochen bringen. 2 Teetassen Reis (etwa 400g) waschen, in das kochende Wasser geben und ca. 15 Minuten kochen lassen, bis der Reis gar ist. Diesen anschließend in ein Sieb abgießen.
3 Sodann ein gutes Stück Butter zusammen mit 2 Messerspitzen zerstoßenem Safran und einem Schuss Wasser im Topf erhitzen. Wenn alles zu einer Buttersauce zusammengeschmolzen ist, diese in eine Tasse umfüllen.
4 Jetzt den Reis in den Topf geben und gleichzeitig die Buttersauce unterrühren. Bei geschlossenem Deckel und mit einem Tuch abgedeckt nun ca. 30 Minuten fertiggaren lassen, bis sich am Boden eine knusprig goldfarbene Reiskruste – der sogenannte Tahdig – gebildet hat.
5 Parallel dazu kann man die Berberitzen vorbereiten: Sobald man diese im kalten Wasser gewaschen hat, werden sie mit 1 Messerspitze Safran, etwas Butter und dem Zucker in einer Pfanne für etwa 5 Minuten angebraten.
6 Die fertigen Berberitzen werden am Ende nur noch über den Reis gestreut und mit der Kruste vermischt auf einer großen Platte serviert.
7 Tipp: Wenn man den Tahdig noch ein bisschen goldiger und krustiger haben möchte, kann man zusätzlich kleine Butterflöckchen mit dem Löffel am Rand nach unten drücken.
– Salat Shiraz
8 Die Gurken schälen (bei Gemüsegurken das Kerngehäuse entfernen). Zusammen mit den Tomaten und der Zwiebel in gleich Große, sehr kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Alles mit gehackter Minze, Limettensaft, gepresstem Knoblauch und Olivenöl gut durchmischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ausstellung From Syria with Love – Berlin

From Syria with Love BerlinFoto: Baraa Ehssan Kouja

Während weiterhin tausende von Syrern vor den Bombardierungen und der Zerstörung in ihrer Heimat fliehen, trägt die Kunstaustellung „From Syria With Love“ die Ängste, das Leiden, aber auch die Hoffnungen syrischer Kinder hinaus in die Welt. Die Ausstellung, die mittlerweile schon an fünfundzwanzig Orten in Großbritannien, Frankreich und den USA gastiert hat, besteht aus dreißig Zeichnungen von Kindern im Alter von 6 bis 16 Jahren, die aus Syrien geflüchtet sind und nun in einem Flüchtlingslager im Libanon leben. Die Zeichnungen drücken in beeindruckender Weise nicht nur das Trauma der jungen Menschen aus, sondern vor allem auch die Hoffnung nach einer Zukunft. Die Bilder wurden von Rawda Abdel Kafi Mazloum, einer syrischen Mutter von vier Kindern, die zurzeit in einem Lager im Osten des Libanons lebt, gesammelt.

Das Ziel der Ausstellung ist es, Menschen über das Leben in Syrien vor und während des Krieges aufzuklären und Gelder für Familien- und Bildungsprogramme in Flüchtlingslagern im Libanon zu sammeln. In 2016 gründete Baraa Ehssan Kouja den Verein „From Syria With Love“ in Großbritannien. Baraa selber ist ein Flüchtling aus Aleppo, der 2014 als 27-jähriger Student nach England kam. Gemeinsam mit der Ausstellung reist er nun durch die Welt und gibt Vorträge über Syrien, die Ausstellung und die Arbeit des Vereins, ohne dabei ein Gehalt zu beziehen. Ihm ist es wichtig, dass alle Spendenmittel, die der Verein bekommt, direkt für die Familien- und Bildungsprogramme in den Flüchtlingslagern im Libanon verwendet werden und nicht für die Administrationskosten des Vereins. In 2016 wurde die Ausstellung an der Harvard University in Boston als eine der führenden Initiativen im Mittleren Osten gezeigt.

Am Sonntag, dem 02. Juli 2017 von 9 bis 22 Uhr ist die Ausstellung nun zum ersten Mal in Deutschland zu sehen. An diesem Tag wird Baraa Ehssan von 14 bis 15 Uhr und von 19 bis 20 Uhr zudem einen Vortrag über Syrien, die Ausstellung und die Arbeit des Vereins in englischer Sprache halten.
Ausstellungsort: Migration Hub Network, Am Krögel 2, 10179 Berlin.

Weitere Informationen

info@fromsyriawithlove.com

Die Webseite des Vereins mit Informationen über den Verein:

http://fromsyriawithlove.com/index.php/from-syria-with-love-art-exhibition/

Kirchenasyl: Offener Brief der BAG Asyl in der Kirche an die Innenminister der Länder

Offener Brief an die Innenminister der Länder

Sehr geehrter Herr Innenminister Ulbig, sehr geehrte Innenminister der Bundesländer,

das Thema Kirchenasyl wird in den Bundesländern und zwischen den Kirchen und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge diskutiert. Besonders wenn es um Abschiebungen innerhalb Europas geht, stoßen Kirchenasyle nicht immer auf Verständnis. Anlässlich der Innenministerkonferenz vom 12.-14. Juni möchten wir Ihnen dazu einige Beobachtungen aus dem Erleben von Kirchengemeinden und unserer Beratungspraxis schildern.

Täglich fragen uns sehr viele Menschen nach Schutz vor einer Rücküberstellung in ein anderes europäisches Land. Was sie in Europa erlebt haben, bestürzt. Wir nennen einige Beispiele.

Sie erzählen davon, dass Familien nicht miteinander leben dürfen.
– Bruder und Schwester, 19 und 20 Jahre alt, sind Jesiden aus dem Irak. Vier ihrer Geschwister sind in Deutschland anerkannte Flüchtlinge. Ein minderjähriger Bruder befindet sich in Deutschland im Asylverfahren. Die beiden sollen nach Bulgarien abgeschoben werden.

Sie berichten von der sehr uneinheitlichen Anerkennungs- und Ablehnungspraxis in Europa. Beispielsweise schiebt Skandinavien auch kleine Kinder nach Afghanistan ab.
– Der vierköpfigen Familie (die Kinder sind wenige Monate und fast zwei Jahre alt) droht aus Norwegen direkt die  Abschiebung nach Afghanistan. Der behandelnde Psychiater attestiert beiden Elternteilen eine schwere posttraumatische Belastungsstörung mit akuter Suizidalität.

Wir hören, wie manche Länder Geflüchtete systematisch erniedrigen und inhaftieren.
– An der Grenze Türkei-Bulgarien wurden sie mit Polizeihunden gejagt. Polizisten schossen zur Abschreckung in die Luft. Die Hunde attackierten die Geflüchteten. Eine Narbe am rechten Arm zeugt von dieser Hundeattacke. Dann wurden sie zwei Tage auf einem Polizeirevier festgehalten und anschließend in ein Flüchtlingslager verbracht, wo sie wie Gefangene festgehalten wurden. Es gab mehrere Tage kein Essen und nur ein wenig Wasser. Polizisten beschimpften und schlugen sie. (Syrer, 22 Jahre alt)
– „Nachdem wir die Grenze zwischen Ukraine und Ungarn überschritten hatten, wurden wir von der ungarischen Polizei aufgegriffen. Sofort wurden allen in der Familie Handschellen angelegt. Alle wurden untersucht. Die Mutter wurde von uns getrennt. Wir wurden in Handschellen in ein gesichertes Camp gebracht. Dort wurde unsere Mutter krank. Sie wurde zu einem Krankenhaus gebracht, aber die ganze Zeit in Handschellen, sogar als sie auf Toilette gehen wollte. Von Afghanistan bis Ungarn hatten wir auf der Flucht auch oft Angst. Erst in Ungarn aber kamen wir in das Gefängnis und wurden behandelt wie  Menschen, die ein Verbrechen begangen haben. Wir waren unser ganzes Leben noch nie im Gefängnis. Besonders unsere Mutter kann es nicht verstehen, dass sie nach Europa kommen musste und dann im Gefängnis landete.“ (Familie aus Afghanistan)

Frauen und junge Männer schildern, wie sie sexuellen Übergriffen ausgesetzt waren, weil sie in Europa nicht untergebracht wurden, sondern auf der Straße schlafen mussten.
– Eine 19-Jährige aus Eritrea berichtet, dass sie nach der Überfahrt nach Italien im Bus nach Rom gefahren wurde. Nach Abnahme der Fingerabdrücke wurden sie dort ohne Versorgung oder Unterkunft auf die Straße geschickt. Angebote von Männern, sie könne sich bei ihnen ausruhen oder auch waschen und pflegen, endeten mehrmals in Vergewaltigungen. Bereits in Libyen wurde sie bei einem der regelmäßigen sexuellen Übergriffe während ihrer Gefangenschaft mit dem HI-Virus infiziert. Eine ärztliche Versorgung erfolgte in Italien nicht. Essen wurde lediglich von einer kirchlichen Hilfsorganisation ausgegeben.

Und sie erzählen von jahrelangen Odysseen durch Europa.
– Sie ist 27 Jahre alt. Seit mehr als 10 Jahren ist sie allein auf der Flucht. Von Somalia über Ägypten, den Sudan und Libyen nach Italien. Weiter nach Norwegen. Sechs Jahre dort bis zur endgültigen Ablehnung ihres Asylantrages. Aus Angst vor Abschiebung Flucht nach Dänemark. Dort Gefängnis und Rücküberstellung nach Norwegen. Von dort Flucht nach Deutschland. Hier wird auf die Zuständigkeit Norwegens verwiesen. Sie kann nicht mehr.

Wir sehen die Menschen und hören solche Berichte jeden Tag. Wir sehen Behördenfehler, Ermessensspielräume, vermeintlich „nicht-außergewöhnliches“ Elend, menschliche Tragödien. Was wir hören und sehen, macht auch das enorme strukturelle Versagen einer europäischen Flüchtlingspolitik deutlich. Das macht uns oft ratlos und wütend.

Dieses Versagen werden wir mit Kirchenasyl nicht heilen können. Lediglich ein sehr kleiner Teil der Anfragen mündet in ein Kirchenasyl. Aber Kirchengemeinden versuchen, besonders schwere Notlagen für einzelne Menschen zu lindern. An den individuellen Schicksalen der Frauen, Männer und Kinder in momentan etwa 340 Kirchenasylen werden die nicht zumutbaren Härten, die durch innereuropäische Abschiebungen entstehen, deutlich. Wir diskutieren und lernen durch die Kirchenasyl-Anfragen in besonderer Weise: Wie setzen wir uns als Staatsbürger*innen in christlicher Verantwortung für die Werte unseres
Grundgesetzes und die Wahrung von Menschenrechten ein?

Mit wachsender Sorge nehmen wir wahr, dass von staatlicher Seite zunehmender Druck auf das Kirchenasyl ausgeübt wird. Zu Unrecht wird uns als Kirchen ein Missbrauch des Kirchenasyls unterstellt. Dabei sollte der Kern der Debatte unseres Erachtens eher sein, wie die Gründe, die zu Kirchenasyl führen, beseitigt werden können: Wie können wir im Umgang mit Geflüchteten Menschenrechte besser wahren und unserer Idee von Europa gerecht(er) werden?

Wir bitten Sie, Kirchenasyl auch aus diesem Blickwinkel heraus zu bedenken.

Mit freundlichen Grüßen,
Pastorin Dietlind Jochims
für den Vorstand der Ökumenischen Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche

Hier finden Sie den Offenen Brief als PDF

 

 

Aus erster Hand: Kamerun – Fluchtgrund Homosexualität

“Aus erster Hand: Kamerun – Fluchtgrund Homosexualität”
Veranstaltungsreihe in der Flüchtlingskirche – Länderinformation

Bericht unserer Freiwilligen, Irem Nur Yildiz, über einen Vortrag in der Flüchtlingskirche zu „Homosexualität in Kamerun“.

Am 16. Mai besuchte ich eine Veranstaltung in der Flüchtlingskirche zu “Homosexualität in Afrika”. Larent Francis sprach über die Situation Homosexueller in Kamerun.

Er eröffnete die 2-stündige Diskussionsrunde mit einer Frage an das Publikum: “Was kommt dir in den Sinn, wenn jemand ‘schwarz homosexuell’ sagt?”

Dann erzählte er uns was es bedeutet, in Kamerun homosexuell zu sein – denn Homosexualität ist dort illegal und strafbar. Neben der Diskriminierung von Homosexuellen und dem Ausschluss ihrer Familien aus der Gesellschaft, sind Haftstrafen von 5 Jahren und mehr an der Tagesordnung. Die Haftbedingungen für diese Menschen sind schrecklich. Kirchen geben ihnen Medikamente, die die „Krankheit“ heilen sollen, während sie in Räumen ohne Nahrung und Wasser eingesperrt werden. Durch den Staat gibt es keinerlei Schutz für die Betroffenen.

Wir haben die Diskussion mit einer anderen Frage fortgesetzt: “Wie ist die Situation der schwarzen Homosexuellen in Deutschland?”

Herr Francis berichtet: “Ich habe festgestellt, dass weiße Homosexuelle hier diskriminiert werden, obwohl sie selbst jetzt die schwarzen diskriminieren”, nachdem er uns erzählt hat, wie ungerecht sie vom Staat behandelt werden. “Es gibt keine Anlaufstelle für uns. Die Aussage ist durchweg, dass es keine Erfahrung mit schwarzen Homosexuellen gibt.”

Laurent Francis wird nach Kanada ziehen, nachdem er seinen Master-Abschluss gemacht hat. Ohne eine Arbeitserlaubnis sieht er hier in Deutschland für sich keine Zukunft.

Irem Nur Yildiz, Mai 2017

 

Die nächste Veranstaltung „Aus erster Hand: Ägypten – Zur Situation koptischer Christen“ findet am 04. Juli um 17 Uhr in der Flüchtlingskirche statt. Weitere Informationen: http://www.fluechtlingskirche.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/07/04/32363/-/l%C3%A4nderinformation-mit-dinner

Deutsche Kirchen – die letzte Rettung für Migranten, die von Abschiebung bedroht sind

In der polnischen Zeitung „Gazeta Wyborcza“ erscheint am 14. April 2017 ein Artikel über Kirchenasyl.

Von: Aleksandra Lipczak

 

Deutsche Kirchen – die letzte Rettung für Migranten, die von Abschiebung bedroht sind

In den evangelischen und katholischen Kirchen Deutschlands kommen heute über 500 Menschen unter. Sie warten darauf, dass ihre Asylanträge noch einmal geprüft werden. Nachdem in Deutschland über eine Million Geflüchtete aufgenommen wurde, wird die deutsche Asylpolitik zunehmend strenger und immer mehr Menschen werden abgeschoben. Diese versuchen sich zu retten, indem sie das Kirchenasyl suchen.

Im August 2015 wurde der aus Afghanistan stammende Ali (der Name wurde geändert) mit einer schweren Depression im Krankenhaus behandelt. Seit einem Jahr war der Asylsuchende in Deutschland, als er erfuhr, dass sein Antrag abgelehnt wurde.

Der 24-jährige Ali kommt aus einer Ortschaft, die 100 km von Kabul entfernt ist. Er will sie nicht nennen, um seiner Familie nicht zu schaden. Er wählt seine Worte vorsichtig aus, um nicht aus Versehen zu viel zu sagen. Immer noch hat er Angst um seine Familie und will wiederholt wissen, dass ich seinen Namen auch wirklich ändere.

 

Kirchenasyl – Hilfe in hilflosen Fällen

Ali führte mit seinem Bruder eine Baufirma, die Dienste für die US-amerikanische Armee leistete. Er war einer der 120.000 Mitarbeiter der USA-Streitkräfte. Das Leben der beiden wurde durch die Taliban überschattet – sie wurden bedroht, jemand hat eine Granate in ihr Haus geworfen. Die Familie hatte kein Geld für die Ausreise nach Europa und beschloss, nur Ali dorthin zu schicken. Er nahm die Dienste der Schmuggler in Anspruch und gelang 2012 nach Schweden. Es kostete ungefähr 15.000 Dollar. Der Rest der Familie floh nach Pakistan. 

Schweden lehnte jedoch seinen Asylantrag ab. 2014 kam er nach Deutschland. Auch hier bekam er eine negative Entscheidung und wurde zur Ausreise verpflichtet, mit der Begründung, dass er das Asyl in dem europäischen Land suchen sollte, in das er als erstes einreiste.

– Ich bin zusammengebrochen – erzählt Ali. Ich war bestürzt, als ich dachte, dass Schweden mich zurück nach Afghanistan schicken könnte.

Dank Asyl in der Kirche gelangt er zur evangelischen Paulus-Kirchengemeinde in Lichterfelde, einem ruhigen, bürgerlichen Bezirk im Süden Berlins. Die Organisation Asyl in der Kirche unterstützt Geflüchtete dabei, Kirchenasyl zu finden. Für neun Monate fand Ali dort eine Unterkunft.

Die Kirche aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts ist eine der 316 deutschen Kirchen, die zur letzten Rettung für die vor der Abschiebung bedrohten Geflüchteten geworden ist. Im Rahmen von  Kirchenasyl gewähren evangelische und katholische Gemeinden Zuflucht in sogenannten hilflosen Fällen, wenn andere Lösungen versagen.

– Wir nehmen Menschen auf, die von Abschiebung bedroht sind und wenn ein Verdacht entsteht, dass die Abschiebung eine Gefahr für ihr Leben oder ihre Gesundheit darstellt – erklärt eine junge, dynamische Pfarrerin Barbara Neubert. Wir berufen uns auf eine mittelalterliche Tradition, in der die Kirchen ein sicherer Zufluchtsort für Verfolgte waren.  

 

„Asyl“ in der Kirche

Die Institution des modernen Kirchenasyls funktioniert in Deutschland seit 1983. Alles begann mit drei palästinensischen Familien, denen eine Abschiebung in den Libanon drohte, als in dem Land der Bürgerkrieg herrschte. Das Vorbild für die deutsche Organisation Asyl in der Kirche war die Bewegung Sanctuary Movement aus den USA. Die US-amerikanischen Gemeinden gewährten Geflüchteten aus Guatemala und El Salvador Zuflucht.

2014 befanden sich 34 Personen im Kirchenasyl. Deren Zahl stieg 2015 abrupt an, als sehr viele Menschen nach Deutschland flohen. Nach Angaben von Asyl in der Kirche beherbergen die evangelischen und katholischen Kirchen in Deutschland 531 Menschen, darunter 141 Kinder.

– Ich glaube nicht, dass das, was wir machen, illegal ist – ist Barbara Neubert überzeugt. Wir geben den Behörden einfach mehr Zeit für die Wiederprüfung der Asylanträge. Wenn wir jemanden bei uns aufnehmen, informieren wir die Behörden darüber; wir verheimlichen nichts, obwohl wir vorsichtig bleiben. Die Geflüchteten sind nie alleine unterwegs, sie werden immer begleitet. Ihre Adresse ist immer ein Ort auf dem Gelände, das zur Gemeinde gehört.

Der Alltag des Asylsuchenden hängt von den Gemeindemitgliedern ab.

– Der eine bringt einen überflüssigen Fernseher, der andere unterrichtet Deutsch oder Mathematik, gemeinsam kochen wir oder treffen wir uns im Kirchencafé. Wir suchen auch nach Übersetzern, Ärzten, Juristen – erzählt die Pfarrerin. Die Geflüchteten haben schlimme Erfahrungen gemacht und nicht immer wissen wir, wie wir ihnen helfen können, oder wie lange sie bei uns bleiben. Soweit gehört Ali der Rekord. Es ist eine riesige Verantwortung, aber es reicht, den ersten Schritt zu machen, und dann klappt alles irgendwie.

 

Christen müssen dem Anderen in Not beistehen

Laut dem deutschen Gesetz sind die Kirchen kein autonomes Gebiet, aber sie genießen den Respekt seitens des Staates. In Deutschland deklariert sich die Hälfte der Bevölkerung als Protestanten oder Katholiken. Sie glauben daran, dass die Behörden die Unantastbarkeit der Kirche respektieren wird und dass die Polizei nie in eine Kirche eindringen würde, um die Geflüchteten festzunehmen.

Die Geflüchteten bleiben unter dem Obdach der Gemeinden solange bis sie sicher sind – meistens bis das Asylverfahren wieder aufgenommen wird. Es dauert ein paar Monate, manchmal aber auch länger. Die Kosten übernimmt die Gemeinde (von der Freizeitaktivitäten bis zur Begleitung bei Arztterminen oder Behördengängen).

In komplizierteren Fällen, wird die Gemeinde vom Verein Asyl in der Kirche unterstützt, der eine Beratungsstelle unterhält und so auch den Kontakt zu den Asylsuchenden vermittelt.

Die Paulus-Kirche hat fünf Erwachsene und zwei Kinder vor der Abschiebung bewahrt.

– Das gibt uns das Gefühl, dass wir eine Gemeinschaft sind, dass wir etwas Sinnvolles machen – sagt Pfarrerin Neubert. Sind alle Gemeindemitglieder damit einverstanden?

12 Prozent der Deutschen will in den Bundestagswahlen im Herbst die AfD wählen.  – In dieser Gruppe gibt es sicher auch Mitglieder meiner Gemeinde, aber die Stimme der Mehrheit zählt. Und diese Mehrheit glaubt, dass es unsere Pflicht als Christen ist, Menschen in Not zu helfen, unabhängig von der Religion, die sie ausüben.

 

Die letzte Rettung

Obwohl die Kirchen in Deutschland Respekt genießen, gibt es auch Probleme mit dem Kirchenasyl. Innenminister Thomas de Maizière kritisierte die Kirchen mehrmals, weil sie sich seiner Meinung nach über das Gesetz stellen.

Niemand, auch nicht die Kirche, kann einem Gerichtsurteil widersprechen – sagte de Maizière 2015.

In Bayern, einem der meist konservativen Bundesländer, läuft aktuell ein Verfahren bei der Staatsanwaltschaft gegenüber einem Dutzend Pfarrer.

– Ich verstehe das als einen Versuch, uns einzuschüchtern – sagte Pfarrerin Doris Otminghaus in den Medien.

Auf die Gemeinden, die das Kirchenasyl bewahren, wird immer mehr Arbeit zukommen. Nachdem Deutschland beinahe eine Million Geflüchtete aufgenommen hat, gibt es eine Verschärfung der Asylpolitik.

– 2016 wurden 700.000 Asylanträge gestellt, 300.000 davon wurden abgelehnt. Wir wollen diese Menschen möglichst schnell abschieben – sagte im Februar Peter Altmaier, Chef des Bundeskanzleramtes. Sonst wird die Glaubwürdigkeit unseres Landes und seiner Gesetze in Zweifel gezogen.

Menschenrechtsaktivisten und Migrationsorganisationen weisen aber darauf hin, dass sich unter diesen Menschen auch viele befinden, denen laut dem Völkerrecht internationaler Schutz zusteht. Am meisten umstritten sind die Abschiebungen nach Afghanistan, die jüngst durchgeführt wurden. Die Europäische Union hat Afghanistan als ein „sicheres Land“ eingestuft, obwohl die Situation im Land sehr instabil ist. Es gibt 1,5 Million Binnenflüchtlinge, letztes Jahr kamen 11.500 Zivilisten ums Leben.

Anderen Geflüchteten in Deutschland droht eine Abschiebung im Rahmen des Dublin-Systems, das heißt eine Rücküberweisung in das erste Land der Europäischen Union, in das sie eingereist sind oder in dem ihnen die Fingerabdrücke abgenommen wurden. In dem Land sollen sie gemäß der Dublin-Konvention das Asyl beantragen. In vielen Fällen ist das jedoch Bulgarien, wo die Menschenrechte verletzt werden, oder Griechenland, wo die Flüchtlingslager überfüllt sind. Das Kirchenasyl kann für diese Menschen die letzte Rettung sein.

 

Christen haben einen Muslim gerettet

Heute lebt in der Paulus-Kirche eine junge Frau aus Eritrea, der eine Abschiebung nach Italien droht. Sie ist erst seit kurzer Zeit da und die beiden Seiten brauchen noch Zeit, um sich aneinander zu gewöhnen, sagt Pfarrerin Neubert. Diese junge Frau erlebte während ihrer einsamen Reise aus Afrika sehr schlimme Dinge. Morgen hat sie einen Termin beim Psychologen – das haben auch die Ehrenamtlichen aus der Paulus-Kirche organisiert. 

Ali mietet bereits ein Zimmer. Da er sich im Asylverfahren befindet, bezahlt die Miete der Staat. Er macht eine Ausbildung und arbeitet seit kurzem als Zimmermann. Er engagiert sich in der Kirche, die einst sein Zuhause war, arbeitet im Kirchencafé Tandem, wo sich alle zwei Wochen die Gemeindemitglieder und die Geflüchteten aus dem Kiez treffen. Sie lernen einander kennen, tauschen Informationen aus. Der Asylantrag wird weiterhin geprüft. Ali glaubt, dass diesmal die Entscheidung positiv sein wird.

– Ohne zu übertreiben kann ich sagen, dass die Kirche mich gerettet hat – sagt Ali. – Schreib bitte, dass Christen einen Muslim gerettet haben. Und dass ich das bis an das Ende meines Lebens nicht vergessen werde.

 

Asyl in Statistiken

2016 haben 745.000 Menschen einen Asylantrag in Deutschland gestellt (im Jahr zuvor – 475.000). Die Meisten kamen aus Syrien, Afghanistan, Irak, Iran und Eritrea. 256.000 Menschen wurden als Flüchtlinge anerkannt oder haben eine andere Schutzform bekommen. 25.000 wurden abgeschoben.

 

Link zum Artikel auf Polnisch: http://wyborcza.pl/7,75248,21638965,niemieckie-koscioly-ostatnia-deska-ratunku-dla-migrantow.html?disableRedirects=true

 

Übersetzung ins Deutsche: Aleksandra Janowska

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Veranstaltungshinweise

Freitag, 23.06.2017, 19 Uhr
Gottesdienst für die Toten an den EU-Grenzen
Mit Erzbischof Dr. Heiner Koch, Bischof Dröge und dem Jesuiten Flüchtlingsdienst.
In der Kath. Kirchengemeinde St. Canisius
Witzlebenstr. 30
14057 Berlin
——

Montag/Dienstag, 19.-20.06.2017, ab 9 Uhr
Infostand von Asyl in der Kirche Berlin e.V. beim Flüchtlingssymposium der Ev. Akademie zu Berlin
Französische Friedrichstadtkirche
——

Samstag, 1. Juli 2017, 10.00 bis 15.45 Uhr
Bundesweite Kirchenasylkonferenz der BAG Asyl in der Kirche
Kirchengemeinden unter Druck
Kirchenasyl zwischen Restriktion und Solidarität

Im Dominikanerkloster, Kurt-Schumacher-Str. 23 ,
60311 Frankfurt am Main
——

Samstag, 8. Juli 2017, 15-19 Uhr
Sommerfest von Asyl in der Kirche Berlin e.V.
Garten der Heilig-Kreuz-Kirche, Zossener Straße 65,
10961 Berlin (Kreuzberg)

Rückblick auf den Kirchentag, 25.-27. Mai 2017

Drei Tage lang war Asyl in der Kirche Berlin e.V. beim Kirchentag in der Halle „Begegnungsort Willkommenskultur“ vertreten. Die Ausstellung „Kinder spielen überall“ wurde gezeigt, es gab Podiumsdiskussionen zu Kirchenasyl, Ehrenamt und Visionen, in World Cafés wurde sich über Themen rund um Migration und Flucht ausgetauscht.
Sie finden hier einige Eindrücke dieser drei intensiven Tage.

Beitrag des ZDF (ca. Minute 15 – 19:30): https://www.zdf.de/gesellschaft/gottesdienste/was-siehst-du-100.html

Alle Fotos: Asyl in der Kirche Berlin e.V.

Eingang

„Du siehts mich“ – Eingangsbereich beim Kirchentag

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In Halle 7.2a war Asyl in der Kirche Berlin e.V. drei Tage lang vertreten. Unter anderem war unsere Ausstellung „Kinder spielen überall“ zu sehen. Diese Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Tim Lüddemann als Wanderausstellung konzipiert und kann nun gerne bei uns kostenlos ausgliehen werden. Weiter Informationen dazu finden Sie hier: http://kirchenasyl-berlin.de/portfolio/wanderausstellung-kinder-spielen-ueberall-junge-perspektiven-auf-der-balkanroute/

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Im sogenannten World-Café konnte man sich zu verschiedenen vorgegebenen Themen austauschen. Die TeilnehmerInnen kommen in Form eines Speed-Datings zusammen und haben einige Minuten zeit, zu diskutieren – dann wird gewechselt.

PodiumGespräch-Vision für eine Kirche mit Flüchtlingen

Drei Tage – drei Podien: Zu Kirchenasyl, Ehrenamt und Visionen. Besonders gut besucht war unser erstes Podium zum Thema Kirchenasyl.

StandAsyl in der Kirche Berlin e.V. war zudem mit einem Infostand in der Halle vertreten, an dem zu Kirchenasyl und über die Arbeit des Vereins informiert wurde.

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